Dr. med. Christiane Groß, M.A.

Ärztin, Präsidentin DÄB

„Die Zukunft der Medizin ist weiblich – doch wie ist die Zukunft deR Medizinerinnen?“

Biografie von Dr. med. Christiane Groß, M.A.

Als Vizepräsidentin prägte Dr. med. Christiane Groß den Deutschen Ärztinnenbund bereits maßgeblich mit – seit März 2015 steht sie nun als Präsidentin an der Spitze des Vereins.

Groß studierte Medizin in Heidelberg und Münster. Neben Familie und Kindererziehung in den 1980er Jahren bildete sie sich zur Ärztin für Allgemeinmedizin und zur ärztlichen Psychotherapeutin weiter.

An der Technischen Universität Kaiserslautern schloss sie im Jahr 2005 den neu geschaffenen Masterstudiengang „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen (MGS)“ ab. Mit ihrer Masterarbeit „Veränderungen in der Arzt-Patienten-Beziehung durch die elektronische Gesundheitskarte“ zeigte sie schon damals ihr Interesse für Themen wie E- und M-Health: Seit 2005 ist sie Vorsitzende des Ausschusses E-Health der Ärztekammer Nordrhein, seit 2008 Mitglied im Ausschuss Telematik der Bundesärztekammer. Seit 2010 ist sie Vorsitzende des „Ärztlichen Beirates zur Begleitung der Einführung einer Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen in Nordrhein-Westfalen (Ärztlicher Beirat NRW)“.

Heute ist Dr. med. Christiane Groß Fachärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie und ärztliches Qualitätsmanagement. Sie führt eine Praxis als ärztliche Psychotherapeutin in Wuppertal. Daneben ist sie seit 2012 Lehrbeauftragte am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Essen. Ihr fundiertes Wissen und ihre Erfahrungen stellt sie zahlreichen Ausschüssen der Ärztekammern und der Bundesärztekammer zur Verfügung. Seit über zehn Jahren ist sie regelmäßig Delegierte der Deutschen Ärztetage.

Dr. med. Christiane Groß ist aber nicht nur aus medizinischer Sicht eine kompetente Ansprechpartnerin. Schon ihr Werdegang zeigt, dass es ihr stets wichtig war und ist, Dinge zu bewegen und berufspolitische Auseinandersetzungen zu fördern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt seit vielen Jahren in der Stärkung der Belange von Ärztinnen, die im Spagat zwischen Beruf und Privatleben stehen. Die Kontakte und der Austausch mit anderen Berufs- und Fachverbänden sind für Dr. med. Christiane Groß wichtig, um Veränderungen zu bewirken und insbesondere auch jungen Ärztinnen zu Vernetzung und Chancengleichheit bei der Erlangung von Führungspositionen zu verhelfen.

Themen von Dr. med. Christiane Groß, M.A.

  • Zunahme von Ärztinnen:  Veränderung im Gesundheitswesen?
  • Gendermedizin
  • E-Health
  • Telematik
  • Telemedizin
  • Burnout
  • Ärztegesundheit

Die Sprachen

Referenzen/Reden

Vorträge u.a. für:

  • Ärztekammer Nordrhein
  • Bundesärztekammer
  • Bayerische Landesärztekammer
  • eGesundheit NRW
  • Medica Health IT-Forum
  • Bitkom-Akademie

Ausgewählte Beiträge:

  • Arzt& Wirtschaft, Ausgabe September 2014. Gastkommentar: „Ärztliche Gremien unter der Lupe – weder jung noch weiblich“
  • x.press, Ausgabe Januar 2015. Interview Ärztlicher Beirat
  • ÄRZTIN, Ausgabe Dezember 2014. Beitrag: „Ist der Name Deutscher Ärztinnenbund noch zeitgemäß? – Betrachtungen zu einem Begriff aus der Bibel bis zur Neuzeit“
  • Arzt& Wirtschaft, Ausgabe September 2014. Gastkommentar: „Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben: Teil einer guten Unternehmenskultur“
  • e-Health 2014. Beitrag von Hans-Jürgen Bickmann, Christiane Groß : „Voraussetzungen und Vorgaben zum elektronischen Arztbrief und zur elektronischen Fallakte“
  • Handbuch Digital Health – Praxisleitfaden einer vernetzten Gesundheitswirtschaft, 2013. Beitrag: „Evolution statt Revolution – ärztliche Anmerkungen zu Etablierung von Wissenschaft und Forschung bei der Telematik und Telemedizin in Deutschland“
  • Rheinisches Ärzteblatt, Ausgabe März 2012. Beitrag: „Telemedizin in den Dienst des Patienten stellen“